2006-10-07

Nomads ...

Von invalid @ 01:24 [ Logbook ]
Nomaden ziehen mit dem Wind ...


Ich bin umgezogen ----> RAUMZEIT

Freue mich über jeden Besuch in meiner neuen Heimat :o)

Nomads

2006-10-06

Moonlight Shadow

Von invalid @ 15:23 [ Observatorium ]
Wer ihn anheulen will, muss morgen früh aufstehen ... den Vollmond.

Samstag, 7. Oktober 2006, 05:12:48 Uhr


Jaaauuuuullll .....

Werwölfchen



--->MOONLIGHT SHADOW

2006-10-05

I wish I could fly

Von invalid @ 23:04 [ Observatorium ]
Ich wünschte, ich könnte fliegen

(inspiriert by Roxette)

Mitten in der Nacht
da bin ich aufgewacht
Freier Flug im Raum
befreit in meinem Traum.

Nicht mehr wollt ich liegen
ich sah im Traum mich fliegen
über Haus und Stadt und Baum
himmelwärts, in meinem Traum.

Verfolgte dich aus hoher Luft
betört von deinem herben Duft
griff zu dieser kleinen List
zu sehen, wer du wirklich bist

Mitten in der Nacht
vom kühlen Schweisse aufgewacht
der Wind weht durch den Raum
und durch mich, in meinem Traum.

Dein Schatten noch an meinen Wänden
sehne mich, nach deinen Händen
möchte wissen, wer bist du?
sonst find ich nie mehr meine Ruh

Ich möchte mit dir fliegen
eng umschlungen mit dir liegen
dich so in meinen Armen wiegen
dass Träume über Zweifel siegen.

Ich wünschte, ich könnte fliegen ...


--->I whish I could fly



Wings

(Thayer Abbott Henderson)

Heute machen wir mal blau ...

Von invalid @ 10:29 [ Observatorium ]
Blau – das Wort stammt vom althochdeutschen blao, das soviel wie schimmernd oder glänzend bedeutet ...

Redewendungen zur Farbe Blau:

"der blaue Planet"

"blau sein"

"das Blaue vom Himmel versprechen"

"einen Ausflug ins Blaue machen"

"sich grün und blau ärgern"

"grün und blau schlagen"

"mit einem blauen Auge davonkommen"

"blaues Blut in den Adern haben"

"blauer Dunst“

"können diese blauen Augen lügen" ...

Auge



Blau in Literatur und Poesie, hier ein blauer Tipp:


Blaue Worte



Ägyptische Sonnenhymne

Sei gegrüßt, der im Urwasser aufgeht!
Bei deinem Anblick jubeln die Götter.
Erscheine doch inmitten deiner Sonnenbarke,
wen der Himmel dir zur Seite erglänzt
in der Farbe des Lapislazuli.
Die Himmlischen stimmen dir Loblieder an,
jedes Herz jubelt in deinem Anblick.
Der Himmel ist Gold
wegen der Schönheit deines Angesichts,
der Urozean ist Lapislazuli
weil du aufgehst in ihm.


Quallen

2006-10-04

Mi Amor

Von invalid @ 19:10 [ Observatorium ]
Der Gute-Nacht-Song, heute in Spanisch (grrrrrrr .... eine schöne Sprache!!!!)

Nur, ich verstehe nichts! Ausser ... mi Amor ...

--->Labios Compartidos

Mana

Tagtraum 3

Von invalid @ 12:59 [ Observatorium ]
Heute wäre ich gerne mit dir an den Ufern des Thermodon, weit im Osten. Haut an Haut, die Fluten teilend, mit dir die 96 Mündungen suchend um dich danach auf meinen Palast am Wasser zu entführen ...

Palast

Tagtraum 2

Von invalid @ 11:25 [ Observatorium ]
Heute würde ich gerne mit dir über die sanften Hügel von Lemuria streifen, Hand in Hand auf grünen Wiesen liegen und in Gedanken mit den weissen Wattewolken ein Luftschloss in den veilchenblauen Himmel zaubern ...



Luftschloss

Tagtraum 1

Von invalid @ 08:50 [ Observatorium ]
Heute wäre ich gerne mit dir am weiten, weissen Strand von Lyonesse, würde dir eine silber-schillernde Herzmuschel suchen und eine schützende Burg aus Sand für dich und mich bauen ...

Sandburg

2006-10-03

1, 2, 3 Nachtprogramm

Von invalid @ 23:15 [ Observatorium ]
Pssssttt! Da schleicht sich gerade jemand in einen Swinger-Club, ich geh mal mit, da war ich nämlich noch nie ... ;o)

ACHTUNG! AB 18 JAHREN! ALLE JÜNGEREN JETZT AUGEN ZU!


-->ERSTENS, ZWEITENS, DRITTENS



Tattoo

Ein Schnäppchen

Von invalid @ 09:54 [ Observatorium ]
Das Sonderangebot

Auf der Suche nach einer Handtasche surfte sie durchs Netz und berücksichtigte dabei vor allem die Seiten mit den Auktionen. Ausgefallene Accessoires waren ihre Spezialität und so oft es ging, denn ihr Einkommen war von eher bescheidener Natur, ersteigerte sie sich die eine oder andere Exklusivität.

Wie erstaunt war sie allerdings, als sie zufälligerweise auf eine unscheinbare Anzeige stiess, die mit dem Titel „Was Frauen wollen“ versehen war.

Vielleicht eine Designer-Jeans, dachte sie. Möglicherweise ein Seidenschal von Fabric Frontline ...

Aber anstatt eines Gucci-Gürtels war da das Foto eines Mannes zu sehen.

Sie musste lachen, glaubte es kaum. Konnte das sein? Ein Mann als Accessoire? Der Text unter dem Foto war wie folgt:

Hallo Ladies. Ich bin das, was euch in eurem Leben noch fehlt. Mann mit dem gewissen Etwas, besser als jeder Manolo Blahnik. Mit mir könnte ihr in die City, und mit oder ohne Sex verspreche ich euch einen aufregenden Abend. Bietet jetzt, ihr werdet es nicht bereuen.

Gerade wollte sie bei den Bemerkungen schreiben, wie daneben sie diese Art von Verkauf finde, als sie sich zu überlegen begann, was für Beweggründe dieser Mann wohl haben könnte sich öffentlich so anzupreisen.

Weitere 10 Minuten später hatte sie ihr erstes Gebot abgegeben. Warum wusste sie auch nicht genau. Vielleicht war sie einfach nur neugierig, möglicherweise wollte sie ihm helfen, denn Frauen haben in der Regel eine soziale Ader und wollen alle Männer retten. Irgendwie war es auch lustig, für ein Produkt mit dem Namen Adam39 zu bieten und, sie war ja Single.

In den folgenden Tagen tat sich nicht viel. Die Internet-Evas schienen sich nicht sonderlich für Adam39 zu interessieren. Ausser einer silberdistel12 mit 10 Euro bot niemand mehr mit. Und so gewann sie dann zu einem sagenhaft günstigen Preis von nur 12 Euro die Auktion. Ein Schnäppchen!

Aber was sollte sie jetzt mit dem neuen Accessoire machen? In den Kleiderschrank hängen, wie all die anderen ersteigerten Sachen?

Sie schrieb ihm, er schrieb zurück. Man vereinbarte ein Treffen am Samstag zum Essen, man, vor allem frau war gespannt.

Die Erscheinung von Adam war neutral, wie sie fand. Um die 1.78 gross, dunkelblondes, schütteres Haar, auf dem Foto schien die Haarpracht noch üppiger, grauen Hosen, grauer Rolli und dünne Lippen mit Leidenszug um die Mundwinkel.

Man begab sich in ein indisches Restaurant, das Schnäppchen und sie, und dann fing die Tortur an. Er dürfe nicht zu scharf essen, sein Magen sei nicht mehr ganz in Ordnung. „Nanu“, dachte sie, „und das schon mit 39!“ Ein Glas Wein? Er lehnte ab, „Diabetes!“

Dann sprach er für den Rest des Abends von seiner Ex, sie unterdrückte zwischendurch ein Gähnen, schaute ab und zu auf die Uhr. „Nicht alles was günstig ist, ist zwingend schlecht, aber das hier ... “, dachte sie müde. Er erklärte ihr gerade mit eindringlicher Stimme, dass Kinder eine Plage seien, immer so laut, schmutzig und unordentlich. Sie wusste das bereits, denn sie hatte ein Kind. Dann hatte er plötzlich Migräne. „Hilfe!“, dachte sie, nur schnell weg hier! Der vermeintliche Frauentraum entwickelte sich zum Albtraum.

Unter einem Vorwand und zu seinem grössten Bedauern verabschiedete sie sich schon früh von diesem Subjekt der leeren Versprechungen. In der dringenden Hoffnung, diesem Abbild des Jammers nie mehr begegnen zu müssen, entschwand sie in allergrösster Eile vom Schauplatz des Schreckens.

“What women want”. Nein, sie wusste nicht immer was sie wollte, aber dieses Sonderangebot, das wollte sie definitiv nicht!



Schnäppchen

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